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Pressemitteilung

vom 30.10.2015

 

30.10.2015

   

Pressemitteilung vom 30.10.2015

 

Ihre Berichterstattung vom 28.10.2015
„Unerwartete Zeugin taucht auf"
„Prozess wegen versuchten Totschlags könnte eine andere Wendung
nehmen"

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem am heutigen Verhandlungstag kein Vertreter der Presse zugegen war, möchten wir Sie darüber informieren, dass die Aussage der von Ihnen im oben zitierten Pressebericht so bezeichneten „unerwarteten Zeugin" für den Oberstaatsanwalt und die bisherige Hauptbelastungszeugin K. ein disziplinarrechtliches bzw. ein strafrechtliches Nachspiel haben wird.


Konfrontiert mit einem in der Hauptverhandlung verlesenen Schreiben der drei Verteidiger an den Behördenleiter der Staatsanwaltschaft, erklärte der Oberstaatsanwalt A. in der heutigen Verhandlung, dass dieses Schreiben zur Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen ihn sowie zur Einleitung eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens gegen die bisherige Hauptbelastungszeugin K. wegen, Amtsanmaßung, Falschaussage, falscher Verdächtigung und Freiheitsberaubung geführt hat.


Nachdem sich die von der Staatsanwaltschaft geleiteten polizeilichen Ermittlungen unverständlicherweise bis heute nicht mit einer Nachbarbefragung befassten, haben die entsprechenden Bemühungen der Verteidigung dazu geführt, dass eine weitere Zeugin aus der Nachbarschaft akustische Wahrnehmungen zum Tatgeschehen bezeugen konnte.


Der Prozess wird am kommenden Donnerstag mit erneuter Vernehmung der Hauptbelastungszeugin K. fortgeführt.

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